Die Brennessel
Urtica dioica
Schon die Mönche im frühmittelalterlichen Kloster Lorsch kannten
die Brennessel urtica als Heilmittel. Sie setzten die Pflanze gegen
dunkle Geschwüre und Aussatz ein, die Samen auch gegen Kopfgrind.
Die Brennessel wird ebenfalls in den Schriften der Hildegard von Bingen im
12. Jh. als urtica erwähnt. Auch sie empfiehlt den Einsatz bei
Magenleiden. Heute ist die Brennessel als diuretische (harntreibende) Droge
offizinell.
Der Kräutergarten
Herbularius
© Sascha Sturm 1998 - 2000