Fig. 1: Beispiel einer Schablone
D                  
C                  
B                  
A                  
Fig. 1 zeigt eine solche Schablone. Die verschiedenen Farben stellen die Farben der Kettfäden dar. In obiger Schablone benötigt man also 4 verschiedene Farben, mit denen das Muster gewebt wird.
Die Nummerierung unten gibt an, wie viele Brettchen man insgesamt für das Muster braucht; hier sind es 18 Stück.
Nun zählt man die Anzahl der einzelenen Quadrate von jeder Farbe ab; so viele einzelne Fäden jeder Farbe braucht man nämlich.
Im vorliegenden Muster sind es 28 hellgrüne, 16 dunkelgrüne, 10 rote und 18 gelbe Fäden.
Man sollte beachten, daß es beim Weben immer zu einem Verlust kommt, d.h. beim Verdrillen und Anweben geht Länge verloren. Daher sollte man immer ca. 60cm Überschuß einplanen, um die gewünschte Endlänge des Webstückszu erhalten.
Die Buchstaben a-d bezeichnen die Löcher des (hier 4-Loch) Brettchens für den Einzug Loch für Loch.
Wählt man den unendlichen Einzug, definiert man'geistig' ein Loch zum Loch a und geht von da aus entweder im oder gegen den Uhrzeigersinn in den Farben durch. Siehe dazu untenstehenden Link Einzug.
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