Was genau passiert eigentlich beim Weben?
Durch das Drehen der Brettchen entsteht eine
Verdrillung der durch die Löcher in
den
Brettchen laufenden Fäden (man spricht
von Kettfäden).
Genauer gesagt verdrillen sich die Kettfäden
um den quer dazu verlaufenden Schußfaden
und so entsteht ein sehr festes Gewebe.
Durch den Abstand, den jeweils ein Lochpaar
von dem anderen hat, entsteht ein dreieckiges
Fach, durch den wechselseitig einmal von
rechts nach links und dann von links nach
rechts ein Faden (der Schußfaden) gezogen
wird. Dadurch entsteht ein enorm reißfestes
Gewebe, das man als Borte für Kleider
und Mäntel, als Gürtel und sogar
als Schmuck einsetzen kann.
Ich selbst habe unlängst zwei meiner Anfängerstücke als Zügel
fuer ein Pferd in Gebrauchgenommen!
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